Die Jugendfeuerwehr Grafenberg lud die Jugendgruppen des Landkreises Reutlingen anlässlich ihres 15 jährigem Jubiläums zu einem Geländelauf mit den unterschiedlichsten Stationen ein.
An diesem Morgen regnete es wie aus Eimern - es hat nur geschüttet. Wir haben uns entschieden trotzdem daran teilzunehmen.
Also machten wir uns schon morgens auf nach Grafenberg. Bei der Ankunft erhielten wir eine Karte, den Fragebogen und weitere Utensilien für den Geländelauf. Sofort machten wir uns auf den Weg zur ersten Station.
In der Zwischenzeit hatte auch schon der Regen aufgehört. Es kam ganz leicht die Sonne heraus und so durften wir noch ein schöner Sonnen-Tag genießen.
An der ersten Station mussten die Jugendlichen mit einem Sieb von einem Wasserbehälter Wasser in einen Eimer füllen. Obwohl es noch früh am morgen war lief es sehr gut.
Dann ging es auch schon weiter zur zweiten Station auf den Berg. Dort angekommen mussten 5 JF´ler "Grasski laufen". Natürlich auch wieder unter Zeitdruck, wodurch sich die Gefahr von Fehlern erhöhte. Nach einer eleganten und sehr schnellen Wendung, kam es auf der wahrscheinlich "extrem glatten" Strecke, zum Ausrutscher. Alle lagen im Gras - also hieß es schnell aufgestanden und weiter laufen.
Nachdem dies geschafft war, ging es auf der anderen Seite wieder Bergab. An dieser Station mussten alte Zimmerschlösser schnellstmöglich aufgeschlossen werden. Das Problem, die Schlüssel waren nicht sortiert sondern auf einem schönen großen Haufen - die Jugendliche meisterten auch dies.
Die nächste Aufgabe wartete schon. Hier mussten Saugschläuche und Saugschutzkorb auf Zeit zusammenkuppelt und an einer Tragkraftspritze angeschlossen werden.
Das war geschafft und schon ging es weiter. Bei dieser Aufgabe waren Kegel aufgestellt aber kein normales Kegeln mit einer Kugel sondern Schlauchkegeln. Man wirft den Schlauch aus und der muss wie beim richtigen Kegeln so viele Kegel wie möglich umwerfen.
Die kurze Möglichkeit um sich zu stärken wollten die Jugendlichen auslassen.
Also ging es weiter zum Löschangriff. Alles war wie an den anderen Stationen vorbereitet und wir konnten sofort loslegen. Da wir nicht immer mit Wasser Üben war das Spritzen super, nur leider etwas zu kurz.
So - noch eine Station und dann gingen wir Mittagessen. Eine Schubkarre durch einen Parcours schieben hieß es an dieser Station. Einer musste schieben und einer saß drin. Dabei musste der im Schubkarren sitzende, in jeder Hand ein Ei auf einem Löffel jonglieren.
Gestärkt mit Essen und Trinken ging es dann wieder zur nächsten Station. Hier musste ein Traktorreifen durch eine bestimmte Strecke gerollt werden, wobei er die Streckenbegrenzung nicht berühren oder gar umknicken durfte.
Bei der nächsten Station im Wald musste eine sehr interessante Aufgabe gelöst werden. Es sollte eine Behelfstrage aus 2 Latten, einer Decke und einem Seil zusammengebaut werden, wobei man nicht alle Gegenstände benutzen musste.
Die Jugendliche bauten eine sehr stabile Trage mit allen drei Gegenständen - leider ging es auf Zeit und nicht auf Stabilität.
Weiter ging es durch den Wald zur nächsten Aufgabe für die Kräftigen unter uns, um schöne lange Nägel mit dem Lattenhammer, Hammer, Fäustel oder Vorschlaghammer mit möglichst wenig Schlägen komplett in einem Baumstumpf zu versenken.
Jetzt kam ein Kinderspielplatz und wir waren gespannt, was uns hier wohl erwartet. Ein C - Schlauch wurde von einem Hügel durch ein Klettergerüst gezogen von unten nach oben, von links nach rechts. Mit einem Eimer wurde eine Minute lang Wasser in den Schlauch eingefüllt, um danach das Wasser durch den Schlauch vor sich her zu drücken. Denn es musste soviel Wasser wie möglich durch den Schlauch bis ans andere Ende in einem Eimer transportiert werden. Am Schluss wurde gemessen wie viel Liter Wasser durch den Schlauch geschleust wurde.
Weiter ging es durch Grafenberg auf das Gelände von Omnibus Bader. Dort waren wieder Kraft und Schnelligkeit gefordert. Beim "3 Rad Auto" schieben, das leider nicht selbst gelenkt werden durfte, waren wir nicht schlecht.
Nach kurzer Pause, um was zu trinken, ging es zum Getränkekisten stapeln was einer machen musste der natürlich gesichert wurde, damit nichts passiert.
So - jetzt kam wieder ein Feuerwehr Thema "Knoten und Stiche". Es konnten sich vier freiwillig melden um diese Station zu absolvieren. Hier musste unter anderem der Mastwurf, die Doppelschlinge und der Zimmermannsschlag gestochen und ebenso ein DIN - Strahlrohr sowie eine Axt angebunden werden.
Geschafft - auch die letzte Station lag jetzt hinter uns.
Auf dem ganzen Rundkurs von ca. 7 km musste man immer wieder Hinweise finden, mit denen man dann den Fragebogen beantworten konnte.
Dann trafen wir in der Rienzbühlhalle ein. Dort gab es noch ein paar Ansprachen sowie die Siegerehrung, wobei es eigentlich nicht, um die Preise oder um den Sieg geht, sondern um Teamwork, um etwas zu lernen und einfach Spaß zu haben.
Man darf auf jedenfalls nicht die Jugendleiter von Grafenberg, die aktive Mannschaft der Freiw. Feuerwehr Grafenberg und alle anderen die irgendwie mitgewirkt haben vergessen. Denn nur durch sie wurde dieser Tag überhaupt möglich.
Vielen Dank für diesen tollen Tag.
Daniel Dittmann Jugendfeuerwehr Sondelfingen
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