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| 16.10.2008 |
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Küchenbrand im Hochhaus Achalm- 1 Person verletzt |
| 05:27 Uhr |
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Reutlingen, Max-Eyth-Straße 235 |
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Am heutigen Donnerstagmorgen kam es gegen 05.27 Uhr – vermutlich durch eine eingeschaltete Herdplatte – zu einem Küchenbrand im Hochhaus Achalm, Max-Eyth-Straße 235 in Reutlingen.
Der Brand erfasste die Kücheneinrichtung und führte zu einer starken Verrauchung der im zweiten Obergeschoß liegenden 1-Zimmer-Wohnung. Durch die offenstehende Wohnungstür kam es auch zu einer Verrauchung des Hausflurs. In der weiteren Folge breitete sich der Brandrauch über die Außenfassade und über den Aufzugschacht in die höherliegenden Stockwerke aus.
Der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr lies einen Löschangriff über die festinstallierte Löschleitung im Gebäude unter Atemschutz vornehmen. Gleichzeitig wurde der Wohnungsinhaber mit einer leichten Rauchvergiftung ins Freie geführt und dem Rettungsdienst übergeben.
Aufgrund der Rauchentwicklung im Gebäude veranlasste die Polizei die Räumung des Hochhauses. Die nachgerückten Kräfte der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte kontrollierten alle über der Brandwohnung liegenden Stockwerke und führten Lüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen durch. Bereits 10 Minuten später war der Brand gelöscht, sodass die Hausbewohner wieder gefahrlos in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Die teilweise nur leicht bekleideten Bewohner des 2. Obergeschosses wurden bis zum Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen in einem angeforderten Omnibus der Reutlinger Verkehrsbetriebe (RSV) untergebracht.
Die Von der Berufsfeuerwehr und der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte war ein Löschzug, bestehend aus einem Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und der Drehleiter eingesetzt. Ein weiterer Löschzug sowie der Abrollbehälter „Atemschutz“ und der große Einsatzleitwagen ELW 2 wurde mit der Führungsunterstützungseinheit vor Ort in Bereitschaft gehalten.
Der Rettungsdienst war mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen, einem Organisatorischen Leiter sowie der Schnelleinsatzgruppe (SEG) vor Ort.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte alarmiert.
Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzung der Feuerwehr auf ca. 20.000 €.
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