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Juwel der Feuerwehr wurde volljährig |
Über ein arbeits- und
erlebnisreiches Jahr 2007 in der Jugendfeuerwehr Reutlingen konnte
Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Raach und sein Stellvertreter Andreas Bleher
bei der diesjährigen Jugendversammlung berichten. Die Reutlinger
Jugendfeuerwehr ist inzwischen 18 Jahre alt und bildet ein Juwel in der
Feuerwehr.
Ob bei der Aktion „Flotte Feger“, dem Reutlinger
Sicherheitstag, dem Kinder- und Jugendtag, dem ersten Feuerwehr- Duathlon oder
dem Altstadtlauf, die Jugendlichen der Feuerwehr Reutlingen waren immer dabei.
Andreas Bleher konnte dies im
Jahresbericht mit zahlreichen Bildern und Fakten eindrucksvoll belegen. Neben
den 22 Dienstabenden, die von jeder Jugendgruppe durchgeführt werden, gehörte
die Reutlinger Jugendfeuerwehr bei vielen Aktionen dazu. 136
Jugendliche, darunter 18 Mädchen sind in den 13 Jugendgruppen engagiert.
Einen besonderen Verdienst an der sehr
erfolgreichen Jugendarbeit der Reutlinger Feuerwehr haben die
Jugendgruppenleiter, die diese Ausgabe neben ihrem Dienst in der aktiven Wehr
versehen. Sie vermitteln neben den Grundbegriffen der Feuerwehrarbeit, Spaß und
Spiel aber auch wichtige Werte wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
und soziale Kompetenz.
Einen der Höhepunkte der Jugendarbeit stellte die
Großübung mit 150 Teilnehmern bei den Technischen Betriebsdiensten dar. Die
Jugendlichen konnten eindrucksvoll das zuvor erlernte Feuerwehrwissen unter
Beweis stellen und die Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz vertiefen.
Auch auf Kreisebene war die Jugendfeuerwehr Reutlingen
aktiv. Beim Geländelauf in Riederich und auch beim Fußballturnier in Münsingen
konnten die Jugendgruppen erfolgreich teilnehmen.
Über die Bildung der 13.
Jugendgruppe im Stadtbezirk Reicheneck freute sich Feuerwehrkommandant Harald
Herrmann besonders. Im 18 Jahr wurde es geschafft, dass nun in jedem
Stadtbezirk eine Jugendfeuerwehrabteilung vorhanden ist. Er dankte der
Jugendleitung, den Jugendgruppenleitern und allen freiwilligen Helfern für ihre
geleistete Arbeit, die mit ihrer wichtigen Arbeit für die Jugend auch den
Nachwuchs der Feuerwehr für die Zukunft
sichern.
Eine weitere
Attraktivitätssteigerung der Jugendfeuerwehr liege ihm besonders am Herzen, so
Herrmann. Durch die Umfrage habe man festgestellt, was die Jugendlichen in der
Jugendfeuerwehr stört bzw. „uncool“ empfinden. Er stellte ein daraus
entwickeltes, vom Feuerwehrausschuss und vom Jugendausschuss bereits
beschlossenes, 3-stufiges Konzept für die Jugend vor.
Die Jugendlichen sollen künftig
bereits ab dem 15. Lebensjahr anstatt mit der Jugendfeuerwehrausrüstung mit dem
„alten“ Feuerwehrhelmen ausgerüstet werden. In der Folge soll auch die Einsatzkleidung bereits an die aktive Wehr angepasst
werden. „Die Jugend solle sich bereits wie ein Richtiger Feuerwehrmann fühlen“,
sagte Herrmann. Der Erste-Hilfe-Kurs, der auch für den Mopedführerschein
benötigt wird, soll ebenfalls ein weiterer Anreiz darstellen.
Stolz zeigte sich der Feuerwehrkommandant
bereits heute schon über den hohen Motivationsstand der Jugendgruppen 23
Jugendliche konnte er zusammen mit dem Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas Heinlin
mit der Jugendflamme auszeichnen. Zum Erwerb dieser Auszeichnung mussten die
Jugendlichen unter anderem 3 verschiedene Knoten, die Feuerwehrtechnik für den
Löschangriff und ihr ökologisches Engagement unter Beweis stellen.
Bereits mehr als 50% der aktiven
Feuerwehrmannschaft kommen heute bereits aus der Jugendfeuerwehr. Anlässlich
der Jugendversammlung konnten weitere 17 Jugendliche aus ihren Jugendgruppen in
die aktiven Einsatzabteilungen wechseln. Als Anerkennung für die Zeit in der
Jugendfeuerwehr erhielten sie von Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Raach die
Jugendfeuerwehrnadel.
Kreisjugendfeuerwehrwart
Andreas Heinlin hob in seiner kurzen Ansprache gute Arbeit der Jugendwehr in
Reutlingen hervor. Er dankte allen Mitgliedern, dass sie sich auch auf
Landkreisebene immer wieder mit einbringen und mitarbeiten. Er verwies auch auf
den im April in Reutlingen stattfindenden Jugendgruppenleiterlehrgang, an dem
die Betreuer der Jugendlichen auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.
Markus Linke von der
Kreisbereitschaftsleitung des DRK Reutlingenbedankte sich für die
Zusammenarbeit mit dem Jugend-Rotkreuz, insbesondere bei der Großübung. Er
erhoffe sich daraus, dass dieses gute Beispiel der interdisziplinären
Zusammenarbeit weiter Schule macht und die Grundlage für die gute
Zusammenarbeit mit den Einsatzabteilungen darstellt.
Nach knapp einer Stunde konnte
Christian Raach den offiziellen Teil der Jugendversammlung beenden.
Bild:
17 Jugendliche konnten in die aktive Abteilungen
der Freiwilligen Feuerwehr wechseln:
(v.l.)
Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Raach, stv. Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas
Bleher, Kevin Pietsch, Sebastian Böpple, Aline Kreß, Joachim Stiegele, Frederik
Raach, Julian Deuerling, Pascale Grammer, Christian Warter, Lisa Dickreuther,
Andreas Glaunsinger, Denise Luminosu, Felix Rösler, Tobias Ott,
Feuerwehrkommandant Harald Herrmann (vorne kniend) Michael Riefler, Uli Hammer,
Patrick Glaunsinger (es fehlt: Manuel Haas)
Bild 2 :
Mit der Jugendflamme der
Stufe 1 konnten ausgezeichnet werden:
(v.l.)
stv. Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Bleher, Stadtjugendfeuerwehrwart
Christian Raach, Thimo Müller, Nico Happ, Timm Schick, Josua Quenzer Homut,
Josua Kehrer, Jens Kaszun ,Sebastian-Philipp Wieder, Patrik Holl, Eric
Knobloch, Boban Antic, Patrick Dahmen, Marina Groß, Michael Gross,
Feuerwehrkommandant Harald Herrmann
(vorne
kniend) Daniel Schnepf, Tim Müßle, Felix Kehrer, Rainer Thumm , Marcel
Meisneßt, Kevin Jooss, Falk Knobloch (es fehlen: Matthias Heim, Alexander Hug,
Jannik Radecki)
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