Bosch dankt den Reutlinger
Einsatzkräften
Andere Bosch-Standorte übernehmen vorübergehend
Fertigung von Komponenten
Artikel aus der Homepage der Fa. Bosch - Presseforum -
übernommen
Nach dem
Brand in einer Produktionshalle bei Bosch in Rommelsbach am Sonntag, 31.
Dezember 2006, laufen derzeit die Fertigungsplanungen und Aufräumarbeiten vor
Ort auf Hochtouren. Am Silvester-Nachmittag konnten insgesamt 250 Einsatzkräfte
der angrenzenden Gemeinden und der Werkfeuerwehr von Bosch den Brand schnell
unter Kontrolle bringen. "Wir danken allen externen und internen
Einsatzkräften für ihren großen Einsatz. Nur im Zusammenspiel aller Kräfte
gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen", sagte Rainer
Wenke, Leiter der Werkfeuerwehr Reutlingen.
Teilbereiche
einer Produktionshalle sowie einige Fertigungsmaschinen für
Dieselpumpen-Komponenten wurden bei dem Brand zerstört. Insgesamt sind knapp
zehn Prozent der Fertigungsfläche in Rommelsbach betroffen. Die Herstellung
dieser Vorprodukte wird jetzt vorübergehend von den Bosch-Standorten
Stuttgart-Feuerbach, Rodez (Frankreich) und Bursa (Türkei) übernommen. Es wird
darüber hinaus geprüft, ob Mitarbeiter aus Rommelsbach dort bei der Fertigung
der Komponenten unterstützen können. Die Vorbereitungen für eine schrittweise
Wiederaufnahme der Produktion in Rommelsbach haben bereits begonnen.
Die
Ursache des Brandes war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt in
einem elektrischen Schalt- und Verteilerschrank. Zu diesem Ergebnis kommen die
Kriminaltechniker der Reutlinger Kriminalpolizei und die hinzugezogenen Brand-
und Elektrosachverständigen des Landeskriminalamts. Weitere Untersuchungen von
Sachverständigen dauern noch an. Der entstandene Schaden beläuft sich
voraussichtlich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führender
Hersteller von Kraftfahrzeug- und Industrietechnik, Gebrauchsgütern und
Gebäudetechnik. Rund 251 000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2005
einen Umsatz von 41,5 Milliarden Euro. 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik
und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet,
umfasst die heutige Bosch-Gruppe ein Fertigungs-, Vertriebs- und Kundendienstnetz
mit mehr als 280 Tochtergesellschaften und rund 13 000 Bosch Service Betrieben
in über 140 Ländern.
Die gesellschaftsrechtliche Struktur der
Bosch-Gruppe sichert ihre finanzielle Unabhängigkeit und unternehmerische
Selbstständigkeit. Sie ermöglicht dem Unternehmen, in bedeutende Vorleistungen
für die Zukunftssicherung zu investieren und seiner gesellschaftlichen
Verantwortung im Sinne des Firmengründers gerecht zu werden. Die Kapitalanteile
der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch
Stiftung. Die unternehmerische Gesellschafterfunktion wird von der Robert Bosch
Industrietreuhand KG wahrgenommen.
Mehr Informationen unter www.bosch.com
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