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Volksfeststimmung beim Tag der offenen Tür

Fast volksfestähnliche Stimmung herrschte am gestrigen Sonntag beim Tag der offenen Tür in der Reutlinger Feuerwache.  Rund 10 – 12.000 Besucher nutzten bei sonnigem Wetter die Gelegenheit, sich Rund um den Brandschutz zu informieren. Die Reutlinger Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Abteilung Freiw. Feuerwehr Stadtmitte, der Tauchergruppe, der Gefahrstoffeinheit und der Höhenrettung zeigten spektakuläre Aktionen und gaben spannende Einblicke in die tägliche Arbeit.

Die Höhenretter seilten sich aus 30 m Höhe am Feuerwehrturm ab rund demonstrierten die Rettung einer Person aus einem Gittermasten. Die Gefahrstoffeinheit zeigte die Rettung eines im Schutzanzug verunfallten Kollegen bei einem Gefahrstoffeinsatz sowie dessen Notdekontamination. Berufsfeuerwehr und die Abteilung Freiw. Feuerwehr Stadtmitte demonstrierten die Zusammenarbeit bei einem Brandeinsatz am Feuerwehrübungsturm.

Ein besondere Attraktion war die Übung mit Hebekissen. Ihm Stil von „Wetten dass, ...“ versuchte die Gruppe um Zugführer Markus Haid eine 6 Tonnen schwere Mulde mit Lufthebern anzuheben und auf 4 Schnapsgläser zu stellen. Bei der Wettumfrage trauten von 300 befragten nur 5 der Feuerwehr nicht zu, diese Aufgaben innerhalb von rund 20 Minuten zu lösen. Auch wenn nach millimetergenauer und mühevoller Arbeit zum Schluss ein Glas den „Geist aufgab“ hat die Feuerwehr ein sehr hohes Ansehen und einen hohen Vertrauensbeweis dadurch erhalten.

Viele Familien nutzen auch die Gelegenheit, die Einrichtungen wie die Schlauchpflegeanlage und die Atemschutzwerkstatt zu besichtigen oder mal selbst mit einem Rettungsspreizer ein Auto zu zerlegen.

Auf die Kinder hatten natürliche die Wasserspiele der Jugendfeuerwehr und die Hüpfburg, aber auch „Tonis Eismobil“ die höchste Anziehungskraft.

Feuerwehrkommandant Harald Herrmann zeigte sich am Ende des Tages sehr zufrieden. „Wir haben von allen Seiten großes Lob für die Präsentation der Einrichtung „Feuerwehr“ erhalten und eine gute Imagewerbung für die Reutlinger Wehr erreicht“.





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