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Am kommenden Wochenende steht die Reutlinger Feuerwehr im
baden-württembergischen Mittelpunkt. Die diesjährigen Versammlungen des
Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg und des Vereines
Baden-Württembergisches Feuerwehrheim sind am Freitag, 13. Oktober und Samstag,
14. Oktober 2006 in Reutlingen zu Gast.
Bis
heute liegen bereits rund 500 Anmeldungen von Feuerwehrführungskräften aus ganz
Baden-Württemberg vor. Auf dem Programm stehen am Freitag interessante Referate
zu nichtpolizeilichen Sicherheitsplanungen, zum Feuerwehrunfall in Tübingen, zu
Mädchen und Frauen in der Feuerwehr und zur „Risikolandschaft der Zukunft“ aus
der Sicht der Feuerwehren.
Am
Samstag wird der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. Frank Knödler,
seinen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr im Landesfeuerwehrverband
und im Verein Baden-Württembergisches Feuerwehrheim ablegen. Dazu wird auch
Innenminister Heribert Rech erwartet.
Einen
ebenso interessanten Vortrag außerhalb des „üblichen Feuerwehrgeschäftes“
erwartet die Delegierten des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg am
Samstag, wenn Prof. Dr. Dr. h.c Franz Effenberger, Stuttgart, der Frage
nachgeht, „Wie gesund ist der Wein?“
Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Effenberger, ist 1930 in
Goldenstein / Nordmähren geboren, und studierte früheren Hochschule Stuttgart
Chemie. Er promovierte 1959 und habilitierte sich 1964. Zu seinen wichtigsten
Arbeitsgebieten zählt Prof. Effenberger die Chemie der Aromaten, Heterocyclen
und Aminosäuren, die chemichen Grundlagen der Molekulareletronik sowie die
Anwendung von Enzymen in der Synthese.
Während seiner Funktion als Prorektor Forschung der
Uni Stuttgart von 1980 bis 1986 engagierte er sich intensiv für den Aufbau des
Schwerpunktes Bioverfahrenstechnik. Von 1986 bis 1990 hatte Herr Effenberger
die Funktion des Rektors inne.
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