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Reutlinger Jugendfeuerwehr mit neuer
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Sarah Jobst heißt die neue Chefin der Reutlinger
Jugendfeuerwehr. Sie wurde am Freitagabend in der Betzinger Kemmlerhalle von den
Mitgliedern der Reutlinger Jugendfeuerwehr zur Stadtjugendfeuerwehrwartin
gewählt. Ihr Stellvertreter wurde Christian Raach. Beide gehören als aktive
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reutlingen an. Sarah Jobst kommt von der
Abteilung Bronnweiler und Christian Raach aus Altenburg.
Nach 10 Jahren Jugendarbeit haben sich am Freitag
Bernd Höfflin und Philipp Kurz aus der Führung der Reutlinger Jugendfeuerwehr
zurückgezogen. Der bisherige Stadtjugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter
waren am 8. März 1996 im Rahmen der damaligen Jugendversammlung von den
Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in diese Ämter gewählt und im Jahr 2001 für
weitere fünf Jahre bestätigt worden. Beide sind inzwischen in ihren Stadtteilen
stellvertretende Abteilungskommandanten, Höfflin in der Innenstadt und Kurz in
Betzingen. Unisono waren sie der Meinung, dass es nun Zeit wurde für frischen
Wind bei der Reutlinger Jugendfeuerwehr.
Ihre Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Von 1996
bis zum heutigen Datum haben 165 junge Menschen den Weg aus der Jugendfeuerwehr
in die aktiven Abteilungen der Feuerwehr Reutlingen gefunden. Seit Gründung der
Jugendfeuerwehr in Reutlingen im Jahr 1990 sind es sogar 212
Feuerwehrangehörige, die aus der eigenen Jugendabteilung übernommen werden
konnten. Das macht, ausgehend vom heutigen Personalstand der Freiwilligen
Feuerwehr Reutlingen, immerhin einen Anteil von 63% aller freiwilligen
Einsatzkräfte aus.
Der stellvertretende Kommandant der Reutlinger
Feuerwehr, Helmut Kober, dankte den beiden für ihre Arbeit und gratulierte den
Neuen zu ihren Ämtern. Fast schon sentimental wurde der Abschied zelebriert. Zu
den Klängen von “Time to say goodbye“ gab es „standing ovations“ und eine ganze
Reihe an Abschiedsgeschenken. Darunter zwei große Fotorahmen mit Bildern der
einzelnen Jugendgruppen aus den Reutlinger Stadtteilen und der Innenstadt.
Dieser phänomenale Abschied und die Fotocollagen sorgen sicher dafür, dass Bernd
Höfflin und Philipp Kurz die Jugendfeuerwehr nicht so schnell vergessen und auch
den Draht zu ihrer „JF“ nicht verlieren werden.
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