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Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner breitet sich auch in Reutlingen aus

Der Eichenprozessionsspinner macht uns auch in Reutlingen zu schaffen. Vor allem seine Raupenhaare gefährden die Gesundheit, wenn man in seine Nähe kommt. Wie der Name sagt, ist das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners auf Eichen und ihre Umgebung beschränkt.

In Reutlingen sind rund 1000 Eichen auf das ganze Stadtgebiet (ohne Wald) verteilt. Der größte Teil steht entlang der Straßen oder in Grünanlagen. Diese Bäume werden regelmäßig durch das Amt für Bauverwaltung, Grünflächen und Umwelt kontrolliert - in den letzten Wochen auch verstärkt auf den Befall mit Eichenprozessionsspinnern.

Bei einzelnen Bäumen wurde ein Befall festgestellt. Bekämpfungsmaßnahmen wurden bereits in die Wege geleitet.

Schwerpunktmäßig treten die Raupen des Eichenprozessionsspinners nun in der Reutlinger Nordstadt, im Wasenwald und in Ohmenhausen auf. Meldungen aus dem Freibad ( 8 Bäume), dem Naturtheater und entlang dem Radweg von Gönningen nach Öschingen, der Waldschule in Ohmenhausen (2 Bäume) und dem Waldspielplatz erreichten inzwischen Stadt und Feuerwehr.

Die Stadt hat heute einen ämterübergreifenden Verwaltungsstab unter Vorsitz des Reutlinger Feuerwehrkommandanten Harald Herrmann einberufen, um die Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu koordinieren.

Bereits am Freitag 24.Juni 2005 werden Mitarbeiter einer Fachfirma in den frühen Morgenstunden den Eichenprozessionsspinner im Freibad und in der Waldschule Ohmenhausen zu Leibe rücken.

Die Reutlinger Stadtverwaltung empfiehlt Privatleuten, die Bekämpfung der Nester nicht in Eigenregie vorzunehmen, da die Raupenhaare schon bei der kleinsten Berührung allergische Reaktionen auf der Haut auslösen. Wer solche Nester entdeckt, sollte dies der Stadt melden. Die Stadt Reutlingen hat dafür unter der Telefonnummer 07121 / 303-5888 ein ständig besetztes Telefon für ihre Bürger geschaltet.

Weitere Informationen können auch im Internet unter www. fva-bw.de abgerufen werden.

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