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Fit für die Brandbekämpfung |
Reutlinger Feuerwehrleute
nahmen am ersten baden-württembergischen Feuerwehr-Duathlon
teil
Knapp 4000 Feuerwehrleute aus ganz Baden-Württemberg stellten am
vergangenen Samstag beim ersten baden-württembergischen
Feuerwehr-Duathlon in Bruchsal ihre körperliche Fitness
unter Beweis. Die ersten Feuerwehrangehörigen gingen
bereits ab Samstag früh um 09.30 Uhr auf die fünf
Kilometer lange Lauf- und die 20 Kilometer lange Radstrecke
rund um Bruchsal.
Die Reutlinger Feuerwehr startete um 14.45 Uhr mit insgesamt 44
Feuerwehrangehörigen mit dabei waren die beiden Stellvertretenden Kommandanten
Helmut Kober und Helmut Dietrich. Kommandant Harald Herrmann vertrat die
Reutlinger Feuerwehr bereits um 14.30 Uhr beim Prominentenlauf und ging
zusammen mit Dieter Baumann, Landesbranddirektor Hermann Schröder, dem
Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler, den Leitern der
Feuerwehren aus den Stadt- und Landkreisen sowie einer Vielzahl weiterer Gäste
an den Start.
Der Feuerwehr-Duathlon war der vorläufige Höhepunkt der Initiative
„Fit-For-Fire-Fighting“. Die Initiatoren; das Innenministerium, der
Landesfeuerwehrverband, die Unfallkasse und die Landesfeuerwehrschule
Baden-Württemberg gleichzeitig als Organisator der Aktion, haben geschafft was
viele bis vor zwei Jahren noch für unmöglich gehalten hatten Knapp 4.000
Feuerwehrleute aus den Freiwilligen Feuerwehren, den Berufs- und
Werkfeuerwehren gemeinsam mit deren Familienangehörigen zu motivieren, sich auf
den ersten Baden-Württembergischen Feuerwehr-Duathlon vorzubereiten und daran
teilzunehmen.
Mit dieser Aktion sollte landesweit die Fitness der
Einsatzkräfte und somit die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren verbessert
werden. Anlass hierzu war die Studie zur „Körperlichen Belastung von
Atemschutzgeräteträgern“ aus dem Jahre 2002. Danach gefährden untrainierte
Feuerwehrleute im Einsatz ihre Gesundheit.
Die 44 Reutlinger Feuerwehrleute aus den Abteilungen
Stadtmitte, Betzingen, Bronnweiler, Rommelsbach, Altenburg und der
Berufsfeuerwehr brachten die Lauf- und Radstrecke mit Bravour hinter sich. Alle
hatten riesigen Spaß, die Lauf- und Radstrecke durch die Rheinebene um Bruchsal
zu absolvieren und erfolgreich über die Ziellinie der Feuerwehrübungsanlage zu
gelangen. Das Training auf diesen Tag hatte sich mehr als gelohnt.
Nach dem Zieleinlauf wurde zuerst der größte Durst
gestillt bevor sich die Wettkämpfer zur letzten Etappe, der Rückfahrt zu den
Duschanlagen an der Landesfeuerwehrschule auf den Sattel schwangen.
Beim anschließenden Festprogramm, der „Nacht der offenen Tür“ im
Feuerwehrübungsgelände konnten die Feuerwehrleute die laue Nacht genießen, mit
den Kollegen und Kameraden aus Baden Württemberg sich austauschen und natürlich
auch feiern. Für jeden war etwas geboten.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Esslingen, Malsch,
Linkenheim-Hochstetten und der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr
Stuttgart boten mit ihren Übungen eine interessante und abwechslungsreiche
Darstellung aus dem Feuerwehralltag. In der Übungshalle heizten derweilen
bereits zwei Live-Bands, die„Con
Trast“ und „GimMe Five“, mächtig ein und trieben die Stimmung der Party auf den
Höhepunkt.
Um 19.45 Uhr war es dann soweit, die Siegerehrung begann. Innenminister
Heribert Rech gratulierte den Feuerwehren zu ihrer hervorragenden Leistungen
und kündigte an, beim zweiten Feuerwehr-Duathlon im nächsten Jahr selbst
mitlaufen zu wollen. Präsident Dr. Frank Knödler bedankte sich beim
Organisationsteam für die brillante Organisationsleistung in dieser
Größenordnung: Er sagte: „Dies kann nur die Feuerwehr“
Maßgebend für die Wertung war die Anzahl der Starter bezogen auf ihre
Mitgliederzahl der Feuerwehren. Den ersten Rang erzielte die Feuerwehr Wimsheim
im Enzkreis. Mehrere tausend Feuerwehbegeisterte feierten anschließend bis weit
nach Mitternacht eine rauschende Party in der Übungshalle.
Für die Reutlinger galt der olympische Gedanke; „Dabei
sein ist alles“. Nach einem interessanten Tag traten die Reutlinger Sportler
gegen 23.00 Uhr die Rückfahrt nach Reutlingen an.
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