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Pressebericht

Zwei Feuerwehrmänner sterben im Einsatz

von Stuttgarter Zeitung

Tübingen/Stuttgart: Bei einem Hausbrand in Tübingen sind am Samstag zwei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Die 24 und 35 Jahre alten Männer verletzten sich bei den Löscharbeiten tödlich, wie die Polizei mitteilte. Sie wurden leblos im Gebäude gefunden. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Frank Knödler, sprach von dem schwersten Verlust in den Reihen der Feuerwehr seit Jahren im Südwesten. Dabei habe es sich um einen alltäglichen Einsatz gehandelt. Warum die Männer starben und wie das Feuer ausbrach, konnte sich Landesbranddirektor Hermann Schröder zunächst nicht erklären.

Nach ersten Erkenntnissen platzte bei dem Einsatz ein Feuerwehrschlauch, teilte Schröder mit. Die erfahrenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tübingen hätten mit Atemschutz gearbeitet, nach dem Zwischenfall hätten sie noch einen Notruf absetzen können. Doch Sicherheitstrupps hätten dann nur noch die leblosen Körper bergen können. Eine Obduktion soll die Todesursache klären.

Das Feuer brach gegen 3 Uhr in der Südstadt in einem älteren unbewohnten Fachwerkhaus aus. Die Feuerwehrleute waren in das Gebäude vorgedrungen, um nach Menschen zu suchen. In dem Haus befanden sich laut Polizei Künstlerateliers sowie Werk- und Lagerstätten. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von 500.000 Euro.

Innenminister Heribert Rech (CDU) sprach sein Bedauern aus. "Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen, die helfen wollten und dabei selbst ihr Leben verloren haben. Das werden wir ihnen nicht vergessen und sie in dankbarer Erinnerung behalten", sagte Rech in Stuttgart.

dpa/lsw

Bild:
Die beiden Männer starben beim Einsatz im Innern des Fachwerkgebäudes.
Foto: ddp

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