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Sind Sie vorbereitet?

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser

Die starken Regenfälle haben am vergangenen Wochenende in Reutlingen, insbesondere in Mittelstadt erhebliche Schäden angerichtet. Welche Dimensionen Hochwasser annehmen können, zeigen uns die Bilder im Fernsehen aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Doch was sollte jeder Einzelne tun?

Sich zurücklehnen und zufrieden sein, dass es „mich“ dieses Mal nicht getroffen hat, reicht nicht aus. Hochwasser kommen immer wieder und jeder Einzelne kann sich darauf vorbereiten.

Die Feuerwehr wird bei solchen „Flächenlagen“ nicht an allen Stellen gleichzeitig helfen können. Auch können Sandsäcke nicht binnen Minuten durch die Feuerwehr an alle Stellen der Stadt gebracht werden.

Daher rät die Reutlinger Feuerwehr, sich auf Hochwassergefahren einzustellen und sich vorzubereiten. Zur richtigen Vorbereitung auf den Ernstfall gehört, das Vorhalten von notwendigen Ausrüstungen wie Gummistiefel, Wathosen und Sandsäcken.

Darüber hinaus sollten Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel, Taschenlampe, Kerzen sowie Artikel des täglichen Bedarfs und Notvorräte an Lebensmittel bereitgehalten werden.

Jeder Hauseigentümer sollte prüfen, ob der bauliche Hochwasserschutz am Gebäude verbessert werden kann. Gibt es Lichtschächte oder Gebäudeeingänge, die so tief sitzen, dass Oberflächenwasser ungehindert einfließen kann? Wenn ja, können diese baulich mit wenig Aufwand so umgestaltet werden, dass das erste Wasser nicht sofort ins Gebäude fließt. Gerne beraten Sie auch die Mitarbeiter der Reutlinger Feuerwehr und des städtischen Tiefbauamtes.

Weitere Informationen kann man auch unter der Internet-Adresse
www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de abgerufen werden.

Das Faltblatt „Hochwasservorsorge“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg gibt Ihnen ebenfalls weitere Auskünfte, das hier zum Download bereitsteht.

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