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Einsatzleiter und Medienarbeit

„Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ist ein knappes Gut“. Dies konnte Wolfgang Löffler, Amtsleiter des Referates für Öffentlichkeitsarbeit im Reutlinger Rathaus, den Einsatzleitern der Berufsfeuerwehr bei ihrer Fortbildung sehr anschaulich nahe bringen.

„Viele bemühen sich um die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit“. Die Feuerwehr ist ebenfalls ein Mitspieler in diesem Konzert und möchte mit ihrer Arbeit die Öffentlichkeit erreichen.

Dass dies nicht immer einfach ist, zeigte Wolfgang Löffler, der einen Lehrauftrag an der Reutlinger Fachhochschule inne hat, an Beispielen auf.

Täglich strömen Tausende von Meldungen auf die Bürger ein. 28 Mio. Zeitungen und 12,6 Mio. Publikumszeitschriften werden täglich in der Bundesrepublik gedruckt; 250 kommerzielle Radiosender und 67 Fernsehsender fighten um die Gunst der wissbegierigen Hörer.

Dazu kommt noch das Internet, das einen ganz erheblichen Anteil der Informationsgewinnung darstellt. Rund 8,5 Stunden pro Tag wird der Bürger durch Informationen „berieselt“.

Um so deutlicher wurde herausgearbeitet, dass die Arbeit der Feuerwehr nicht nur gut gemacht, sondern auch gut dargestellt werden muss.

Die Rahmenbedingungen, die die Journalisten heute in ihrem sehr harten Geschäft haben, dürfen dabei nach Löfflers Ansicht nicht außer Acht gelassen werden.

Er bestätigte der Feuerwehr, dass sie bereits heute gute Pressearbeit leistet, gab aber weitere, wichtige Tipps und Anregungen für die tägliche Einsatzberichterstattung. Zusammen mit den Einsatzleitern diskutierte er an Fallbeispielen, was eine Meldung beinhalten sollte und wie ein besonderes Thema, dann auch im Umfeld platziert werden könnte.

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